Stefan Fritschi
duelliert sich gegen Kaspar Bopp um das Amt des Stadtpräsidenten.
Am Mittwoch, 19. November, fand im Stadthaus Winterthur die feierliche Preisverleihung – mit rockiger Musikbegleitung – statt.
Feierlichkeit Willkommensgruss einmal anders: Während das Stadthaus sonst vor allem für Konzerte der Klassik bekannt ist, rockte die Band Hathors die Gemäuer ganz schön durch. «Ihr habt das Stadthaus zum Shaken gebracht», meinte Tanja Scartazzini, Leiterin Amt Kultur der Stadt Winterthur, als sie das zahlreich erschienene Publikum begrüsste. «Kultur ist sozialer Kitt und eine Investition in Lebensqualität. Der Kulturpreis zeigt, was aus Unterstützung entstehen kann», sagte sie.
Die Preise wurden von Stapi Michael Künzle verliehen – zum 14. und letzten Mal. Der Kulturpreis 2025 ging an Anisa Djojoatmodjo. Gemeinsam mit der Zürcher Schlagzeugerin Hannah Bissegger gründete sie 2016 das Duo Ikan Hyu. Ihren Stil bezeichnet es als «Elastic Plastic Space Power Future Gangster Pop».
Der Förderpreis ging an Julia Toggenburger. Als sie den Strauss und das Couvert in Empfang nahm, kam Toggenburger, die mit dem Preisgeld künstlerisch «geile Scheiss mache» will, kaum mehr aus dem Dankeschönsagen heraus. «Es ist ein grosses Geschenk, hier auf diesem Planeten zu sein. Feiern wir heute und alle Tage.» Zuvor wurde jedoch der abtretende Stapi mit einem witzigen Surprise-Video von der Kulturszene gewürdigt, erst danach gings zum Apéro.
Claudia Naef Binz
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