Beni Thurnheer
schreibt für die WIZE jede Woche eine Fussball-WM-Kolumne.
Abschied 21 Jahre lang prägte Michael Künzle in der Stadtregierung die Geschicke von Winterthur, 14 Jahre davon war er als Stadtpräsident auch das Gesicht der Stadt. Nun verabschiedete er sich vor einer Woche mit einem grossen Fest von der Bevölkerung. Am geselligen Abschiedsanlass im Stadthaus Semper hielt der abtretende Stadtpräsiden eine berührende Rede. «Ich habe für diese Stadt gelebt. Und es war mir eine sehr grosse Ehre», sagte er. Nun wolle er sich Zeit nehmen für seine Familie, die auf viel habe verzichten müssen. Auch sein Saxofon wolle er vermehrt zur Hand nehmen. Und das tat er gleich bei einem Konzert vor dem Stadthaus, wo verschiedene Musikvereine ein Ständchen spielten. Das Wohl der Stadt lag Michael Künzle stets am Herzen. Dafür setzte er sich mit Herzblut ein – am liebsten mitten im Volk. Er war ein Stadtpräsident zum Anfassen, einer der auch zuhören konnte. So war er sich nicht zu schade, auch bei kleinen Veranstaltungen eine Rede zu halten. Die Bevölkerung schätzte das und so blieben bei den Wahlen seine Kontrahenten jeweils chancenlos. Umrahmt wurde die Feier vom Musikkollegium Winterthur mit einem Solo von Sarina Molinari. Unter den Gästen befanden sich viele Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft. red
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