Beni Thurnheer
schreibt für die WIZE jede Woche eine Fussball-WM-Kolumne.
Ein Steg führt über den aufgewerteten Schützenweiher, der auch zum Planschen einlädt.
Abstimmung Die Mehrheit der Winterthurer Parlamentarier will den Campingplatz am Schützenweiher aufwerten. Über das sieben Millionen Franken teure Projekt wird am 14. Juni abgestimmt. Dabei haben die Dauercamper, die sich für das Referendum stark gemacht haben, viel Solidarität erhalten. Bis anhin geduldet, verlieren sie beim Neubau ihr Zuhause. Während die SP kürzlich Stimmfreigabe beschloss, überwiegen für die SVP die positiven Aspekte abseits des Campingplatzes. So soll auch der Uferbereich des Schützenweihers aufgewertet werden. «Die Verlegung und Sanierung des baufälligen Campingplatzes und die neue Strassenerschliessung sind die Voraussetzung für die Vergrösserung des Uferparks», so die SVP Winterthur. Der Weiher soll auf eine Tiefe von 1,5 Metern ausgebaggert werden. Sitztreppen ermöglichen einen einfachen Zugang zum Wasser und auch das Planschen ist künftig wieder möglich. Um den Weiher ist ein Uferpark und ein Spielplatz geplant. Die Minigolfanlage sowie die grosse Terrasse der Gartenbeiz bleiben bestehen. Dass der Veltemer Dorfbach wegen des Hochwasserschutzes offengelegt wird, trage ebenso zur Attraktivität des Projekts bei.
Für die SVP kommt mit der Abstimmung die Chance, ein Naherholungsgebiet für Familien mit Kindern zu sichern. «Der Hauptnutzen der Vorlage ist ein grosser Uferpark, der wirklich der Winterthurer Bevölkerung zugutekommt. Man muss auch einmal etwas für unsere Leute machen. Gerade Familien mit Kindern in engen Wohnverhältnissen sollen nach draussen gehen und am Schützenweiher und rundherum etwas erleben können», sagt Christian Hartmann, Fraktionspräsident der SVP. pd/spo
Danke für diesen Artikel und die klare Haltung von Stadtparlamentarier Christian Hartmann. Dies ist voll und ganz das Anliegen des Quartiervereins Rosenberg (qv-rosenberg.ch) und wohl auch eines Grossteils der Veltheimer Bevölkerung. Die Interessen des Referendumskomitees finden in den Medien leider überhöhte Beachtung, weil es sich dabei um eine gut zu verkaufende Story handelt.
Christian Wieland, Vize Quartierverein Rosenberg antworten
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