Jacqueline Meier
taucht mit ihrem Buch in die Welt der Vampire ein.
Während des Umbaus des Ohrbühlkreisels gilt ein Rechtsabbiegeverbot für LKWs.
Im Ohrbühl will die Stadt den Kreisel der Zukunft bauen. Doch während den Bauarbeiten bleiben die LKWs stecken. Die SVP ist sauer.
Strasse Die Stadt hat einen neuen Kreisel, der für Unmut sorgt und es ist ein Altbekannter: Der Ohrbühlkreisel, ein Unfallschwerpunkt im städtischen Verkehrsnetz, wird derzeit von der Stadt für 360 000 Franken umgebaut. Der ehemalige Problemkreisel soll zu einem Vorzeigeprojekt werden, in dem er Wasser reinigen und speichern kann. Doch von einem Vorzeige-Bau ist der Kreisel noch weit entfernt. Die Stadt habe den Kreisel zu eng gebaut, ärgert sich SVP Kantonsrat René Isler. Nun herrsche dort ein Verkehrschaos. In einem Beitrag von «Tele Züri» spricht der ehemalige Polizist von einem «Totalversagen des Baudepartements» und einem «Schildbürgerstreich». Der Kreisel wird täglich von rund 15 000 Fahrzeugen befahren, viele davon sind Lastwagen. Doch für diese ist der Kreisel aktuell zu eng. Für Lastwagen, die von der Ohrbühlstrasse her kommen, gilt ein Rechtsabbiege-Verbot. Ein Schild signalisiert dies. «Ich habe mehrmals beobachtet, wie grosse Lastwagen stecken geblieben sind», sagt Isler im Gespräch mit der «Winterthurer Zeitung».
Michael Graf, Mediensprecher des Baudepartements widerspricht. «Nein, der Kreisel ist nicht zu eng für LKWs.» Nach Abschluss der Bauarbeiten werde das Rechtsabbiegeverbot-Signal wieder entfernt. «LKW können den Kreisel wie vorher uneingeschränkt befahren.» Im Gegenteil: «Die Überfahrbarkeit wurde mit einer gepflästerten Fläche sogar verbessert.» Das glaubt Isler indes nicht. «Für normale Lastwagen mag das stimmen, aber grosse Sattelschlepper werden hier stecken bleiben. Der Radius ist schlicht zu eng, das ist der Fluch», so der SVP Politiker. Das sei vorher anders gewesen. Er fordert, dass der Kreisel entsprechend angepasst wird. «Man müsste sozusagen die Sanierung von der Sanierung sanieren», so Isler. Die Stadt soll sich dazu Hilfe von einem Fachmann aus dem Transportgewerbe holen, der vor Ort sagt, wie der Kreisel gebaut werden muss, damit alle problemlos durchfahren könnten. spo
Lade Fotos..