Jacqueline Meier
taucht mit ihrem Buch in die Welt der Vampire ein.
Nicht alle Kinder und Jugendliche interessieren sich für Sport oder Partys, sondern suchen nach anderen Formen, sich auszudrücken. Für genau diese Zielgruppe hat das Junge Theater Winterthur Angebote entwickelt und diese sukzessive erweitert. Mit mehreren Theatergruppen in verschieden Altersgruppen, auch für Erwachsene, wecken sie die Lust für die Bühne. Aber nicht nur, denn in den Kursen können Interessierte in sämtliche Bereiche wie Bühnenbild, Regie, Technik oder Kostüme Einblick erhalten. «Wir brennen für das Theater », sagt Natalia Napora, Präsidentin des Vereins Junges Theater Winterthur. Am 2. Dezember erhielt der Verein für dieses ehrenamtliche Engagement den Jugendpreis in der Höhe von 10000 Franken. Verliehen wurde der Preis im Theater am Gleis. «Da gestern Budgetdebatte war und heute die Jugendpreisverleihung stattfindet, komme ich diese Woche gleich zu zwei kostenlosen Theatervorstellungen » stichelte Stadtrat Nicolas Galladé. Bei der Budgetdebatte war es wieder einmal darum gegangen, Kosten mit dem Rotstift zusammenzustreichen. Immerhin wurde das unausgereifte Projekt Sommertheater durch das Parlament gestoppt. Tanja Scartazzini, Leiterin des Amts für Kultur, würde den Rotstift generell lieber zum Zeichnen oder Malen verwenden, statt zum Zusammenstreichen des Kulturbudgets, wie sie kürzlich an einer Veranstaltung verlauten liess. Da hilft nur eines gegen den Budgetblues: ein Besuch im Gewerbemuseum, das mit der Ausstellung «Glitzer» eine positive Stimmung verbreitet. cnb
Lade Fotos..