Sarina Molinari
hat eine innige Beziehung zu den Songs von ABBA.
Oliver Stansa bietet seine Popcorn bald in der Winterthurer Altstadt an.
Zu den Maroni- und Crêpe-Ständen in der Altstadt gesellt sich neu ein Popcorn-Stand.
Genuss Vom Kino auf die Gasse: Der Winterthurer Oliver Stansa will das Popcorn emanzipieren und eröffnet in der Altstadt den Marktstand «Olis finest Popcorn». An unterschiedlichen Orten – etwa in der Marktgasse oder dem Oberen Graben – lädt der Stand zum Schnausen der geploppten Maiskörner ein. Auftakt macht «Olis finest Popcorn» am Samstag, 14. März, in der Marktgasse auf Höhe Casinotheater. Dies sei eine Neuheit, nicht nur für die Stadt Winterthur, sagt Stansa. «Einen fixen Popcorn-Stand gibt es so in der Schweiz noch nicht. Popcorn verbinden viele mit Kino, Zoo und Jahrmärkten», so der Winterthurer. Popcorn sei aber so viel mehr.
Es war auch das Kino, das ihm die Erfahrung und die Inspiration für sein Startup bot, arbeitete Stansa doch zehn Jahre in der Kinobranche. «Wir hatten das beste Popcorn. Wenn wir die Fenster öffneten, kamen die Leute ins Kino und fragten, ob sie auch nur Popcorn kaufen könnten», so Stansa, der Popcorn nach eigener Rezeptur herstellte. Dazu braucht es nicht viel: Maiskörner, Butter und Salz. Auch für seinen neuen Stand verspricht Stansa die beste Qualität. «Ich verwende Butterfly-Mais, der mit dem Aufploppen Flügel bekommt, damit vermischen sich Butter und Salz besser mit dem Korn», so Stansa. Für den guten Geschmack sorgen eine besondere Kokosbutter, die nur im Fachhandel erhältlich ist, sowie ein besonderes, goldenes Popcorn-Salz. Angeboten werden zu Beginn salzige Popkorn, diese sind dafür aber auch für Veganerinnen und Veganer geeignet. Der Stand im Retro-Look ist auf jeden Fall ein Hingucker. Stansa wirft sich dabei selbst in Schale und steht mit weisser Schürze und Fliege hinter der weiss-goldenen Popcorn-Maschine. Läuft das Geschäft erfolgreich, träumt Stansa von einem fixen Stand in der Altstadt.
Sandro Portmann
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