Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
Stimmung Seit Jahren sind die Restaurants Harmonie und Obergass Garanten für eine lustige, stimmungsvolle und musikalische Beizenfasnacht in Winterthur. 70 Jahre Beizenfasnacht – so lautete das Motto in der «Harmonie». Von 1954 bis 2024 präsentierte die Familie Zellweger jeweils eine Super-Dekoration. Doch jetzt ist Schluss – dieses Jahr organisierte das Wirtepaar die letzte Beizenfasnacht, anschliessend steigt am 30. April die «Ustrinkete»-Party, bevor das Ehepaar in Rente geht. Era Zellweger: «Wir verlassen das Restaurant Harmonie mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Doch einmal ist eben Schluss. Aber wir geben nochmals alles, um unsere Gäste kulinarisch und musikalisch zu verwöhnen.»
Stimmung pur ist jedes Jahr auch im Restaurant Obergass angesagt. Karin und Daniel Hunold freuen sich immer wieder über Guggenklänge und das fasnächtliche Treiben. Um das dekorierte Weltall wird aber auch getanzt. Am letzten Sonntag stand «Schlager meets Rock» auf dem Programm und mancher fühlte sich in die 60er-, 70er- und 80er- Jahre zurückversetzt. Wirtin Karin Hunold präsentierte ihre Tanzkünste und sang innig und gerne zu den Stimmungsliedern. Eine Polonaise wurde immer länger und Daniel Hunold heizte – nebst seinen fantastischen Kochkünsten – den Gästen auch mit seinen Gesten ein, um sie zu Höchstleistungen auf dem Tanzparkett zu animieren.
Für viele Fasnächtlerinnen und Fasnächtler waren die musikalischen Auftritte von der Steelband «Un Poco Loco» eine Augenweide. Lange war es ruhig um die Kult-Steelband aus Winterthur, da einige Altgediente die Band altershalber verlassen hatten. Neu mit zwei Frauen und weiteren neuen Gesichtern zeigte die Band einmal mehr, was sie kann. Der verdiente Applaus war ihr überall sicher. Auffallend während der Hauptfasnacht waren die vielen Leute, die sich in der Eulachstadt vergnügten. Ob Jung oder Alt trugen die meisten originelle Kostüme und genossen die gute Stimmung – sei es im Guggenzelt oder in der dekorierten Beiz der Fasnachts-Gesellschaft Winterthur (Fakowi). Ursi Staufer vom Fakowi war begeistert, weil die Hauptfasnacht fröhlich und stimmungsvoll verlief. rb
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