Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
Linksaussen Niclas Mierzwa ist bei Pfadi ein Erfolgsgarant.
Pfadi Winterthur ist trotz des Rückspielsiegs mit 36:32 mit dem Gesamtscore von 64:69 gegen Sabbianco Anorthosis Famagusta ausgeschieden.
Handball Pfadi Winterthur spielte gegen das Team aus Zypern mit Herz und Leidenschaft. Trotz diverser verletzungsbedingter Ausfälle bestach das Team durch Kampfgeist und Spielfreude. Pfadi durfte sich nach Spielschluss mit erhobenem Haupt aus dem EHF European Cup verabschieden.
Mit neun Toren zeigte sich der 18-jährige Niclas Mierzwa wiederum von seiner besten Seite. Vor dem Spiel war das Pfadi-Jungtalent optimistisch. «Wenn wir frühzeitig einen Lauf haben, können wir Famagusta aus dem Europacup schiessen.» Leider klappte dieses Unterfangen nicht ganz.
Aber Niclas Mierzwa ist ein Versprechen für die Zukunft. Der junge Linksaussen spielt eine starke NLA-Saison. Schon in seiner Jugend konnte sich Mierzwa für den Handballsport begeistern. «Wir sind eine sportliche Familie. Meine Mutter spielte Handball und mein Vater Alexander war deutscher Nationalspieler.» Alexander Mierzwa trug auch das Trikot von Pfadi Winterthur. Sohn Niclas begann seine Juniorenzeit beim HSC Kreuzlingen. Seit 2023 spielt er bei der SG Yellow/Pfadi und im Fanionteam von Pfadi Winterthur, von dem er nicht wegzudenken ist. «Unter unserem Trainer Goran Cvetkovic bekommen wir Jungen wie Leandro und Alessio Lioi, Mischa Romer, Daniel Ruh und ich viel Spielzeit. Er ist ein grosser Förderer von uns jungen Spielern.»
Niclas Mierzwa liebt das Handballspiel. «Schnelligkeit, Action, Technik und Spass im Spiel – diese Komponenten machen den Handballsport attraktiv.» Mierzwa hat viele Wurfvarianten in seinem Repertoire. «Ich möchte mich aber in der Defensive verbessern und auch ein guter Verteidiger werden.» Sein grosses Vorbild ist der dänische Weltklassespieler Emil Jakobsen, der 70 Länderspiele, in denen er 242 Tore schoss, für Dänemark bestritt. Das Jungtalent hat seine Ziele hoch gesteckt. Ich will gern in der Schweizer Nationalmannschaft Akzente setzen, und mein Traumziel ist die deutsche Bundesliga.» Aktuell absolviert Wierzwa eine vierjährige kaufmännische Grundausbildung an der United school of sports mit einem zweijährigen Praktikum im Sportamt Winterthur. «Ich kann die berufliche Ausbildung mit dem Sport gut verbinden.» ⋌Robert Blaser
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