Beni Thurnheer
schreibt für die WIZE jede Woche eine Fussball-WM-Kolumne.
Am 3. März trat das Fahrpersonal in einen Warnstreik.
Personal Der Streik zeigte Wirkung, die Arbeitsbedingungen beim Stadtbus-Fahrpersonal werden verbessert. Dies, nachdem das Fahrpersonal am 3. März in den Warnstreik trat. An einem runden Tisch mit Stadtbus, Fahrdienstpersonal und Gewerkschaft VPOD wurde nun eine gemeinsame Vereinbarung erarbeitet, die am 1. August in Kraft tritt. Die zentralen Forderungen des Personal betreffen Zuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit, die aktuelle Ersatzdienstregelung sowie den Umgang mit Minuszeiten. Folgende Punkte werden nun angepasst.
Kurz- und langfristiger Einbezug des Fahrpersonals in die Gestaltung des Dienstplans. Dies steht unter anderem im Zusammenhang mit der Einführung einer neuen Betriebssoftware per 2027.
Stadtbus Winterthur verpflichtet sich, die rechtlichen Möglichkeiten einer Auszahlung von Mehrzeiten auszuschöpfen. Stadtbus wollte ursprünglich auf die Auszahlung verzichten, um die Kompensation durch Freizeit zu fördern.
Neue Geldzulage zwischen 20 und 22 Uhr (Montag bis Samstag) von zehn Prozent. Diese Zulage ist als Zusatz zu den bereits vorhandenen Zeitzuschlägen nach Arbeitszeitgesetz (AZG) und Geldzuschlägen gemäss städtischem Personalstatut (PST) zu verstehen. Bei den Ersatzdiensten kommt es ebenfalls zu Anpassungen. Das Fahrpersonal erhält im Durchschnitt nur noch einen Ersatzdienst pro Monat, maxial aber drei. Falls Stadtbus einen Ersatzdienst nicht oder für weniger als sieben Stunden abruft, erhalten die betroffenen Mitarbeitenden sieben Arbeitsstunden gutgeschrieben. Mitarbeitende, die kurzfristig Dienste übernehmen, erhalten eine pauschale Entschädigung von 40 Franken pro übernommenem Dienst. pd/spo
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