Sarina Molinari
hat eine innige Beziehung zu den Songs von ABBA.
Regierungsrat Martin Neukom an der Grundsteinlegung mit der Holzplakette. Links von ihm die Präsidentin des Sozialversicherungsgerichts, Annette Grieder-Martens.
Am Montag legte der Regierungsrat Martin Neukom den Grundstein für das neue Sozialversicherungsgericht.
Neubau Der Justizstandort Winterthur wird gestärkt. Dort, wo sich heute das Bezirksgericht, die Staatsanwaltschaft, das Untersuchungsgefängnis, die Kantonspolizei, die Jugendanwaltschaft und das Forensische Institut befinden, entsteht in den nächsten eineinhalb Jahren das neue Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich. Aktuell ist dieses an der Lagerhausstrasse eingemietet. Mit der räumlichen Nähe versprechen sich die Verantwortlichen künftig mehr Synergien.
«Selten hat eine Baugrube so viel Freude bereitet, wie diese», sagte die Präsidentin des Sozialversicherungsgerichts, Annette Grieder-Martens, an der Grundsteinlegung am Dienstag, 24. März. Der Neubau sei eine Wertschätzung für die Mitarbeitenden, aber auch an alle, die auf das Gericht angewiesen sind. Das Sozialversicherungsgericht behandelt mit über 80 Mitarbeitenden jährlich rund 2000 Beschwerden und Klagen aus den Bereichen Invaliden-, Unfall-, Arbeitslosen-, Kranken-, Alters- und Hinterlassenenversicherungen sowie aus der beruflichen Vorsorge. Der Neubau soll Gelassenheit und Würde ausstrahlen. «Ohne Prunk», wie Grieder-Martens in ihrer Rede sagte. Baudirektor und Regierungspräsident Martin Neukom überreichte ihr an der Grundsteinlegung symbolisch eine Plakette aus Holz. Diese soll daran erinnern, dass der Minergie-P-Eco-Bau aus lokalem Holz gebaut wurde. «Es ist das erste Gebäude, das der Kanton mit nachhaltig bewirtschaftetem Holz aus den eigenen Wäldern verwendet», so Neukom. Der Bezug des Gebäudes ist für Herbst 2027 geplant. Für den Neubau des Sozialversicherungsgerichts wurde ein Kredit von 40,9 Millionen Franken gesprochen.
Sandro Portmann
Lade Fotos..