Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
Die Firma Rieter feiert sein 230-jähriges Bestehen.
Wirtschaft Rieter, weltweit führend in der Entwicklung und Herstellung von Systemen für die Garnproduktion aus Stapelfasern, feiert in diesem Jahr sein 230-jähriges Bestehen – eine Geschichte, geprägt von Wandel, Innovation und Wachstum. Die Erfolgsgeschichte von Rieter begann am 15. April 1795, als Johann Jacob Rieter in Winterthur die Firma J.J. Rieter & Cie. gründete. Rieter startete als Handelsunternehmen für exotische Gewürze und Baumwolle, und bereits am 23. April 1795 traf der erste Baumwollballen im Waaghaus an der Marktgasse in Winterthur ein.
Anfangs an Spinnereien und der Fertigung von Textilien beteiligt, entwickelte sich Rieter im Laufe des 19. Jahrhunderts weiter und verlagerte seinen Schwerpunkt auf den Maschinenbau. Ein wichtiger Schritt war im Jahr 1833 der Erwerb der Gebäude des ehemaligen Klosters Töss in Winterthur. Neben Spinnereimaschinen umfasste das Produktportfolio des Unternehmens auch Spul-, Strick- und Webmaschinen.
Ein bedeutender Meilenstein in der Unternehmensgeschichte war die Umwandlung von Rieter in eine Aktiengesellschaft im Jahr 1891. In den folgenden Jahrzehnten setzte Rieter immer wieder neue technologische Massstäbe. So war das Unternehmen die erste Maschinenfabrik in der Schweiz mit elektronischer Datenverarbeitung und etablierte ein modernes Labor für Materialprüfung. Dazu kamen Prototypen-Werkstätten, ein Textillabor und eine Versuchsspinnerei zur weiteren Innovationsförderung.
Heute ist Rieter, inklusive der Tochtergesellschaften Accotex, Bräcker, Graf, Novibra, Suessen, SSM und Temco, eine feste Grösse im Markt. Das Unternehmen ist Technologieführer in der Spinnereitechnologie und trägt mit hochmodernen Maschinen, Systemen und Komponenten zur Nachhaltigkeit in der textilen Wertschöpfungskette bei.
In einer Medienmitteilung hält Rieter die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoch und schreibt: «Der Erfolg von Rieter basiert nicht nur auf der technologischen Exzellenz, sondern vor allem auf den Menschen, die das Unternehmen vorantreiben. Die rund 4800 Mitarbeitenden weltweit sind das grösste Kapital des Unternehmens. Mit ihrer Expertise, ihrem Innovationsgeist und ihrer Leidenschaft setzen sie täglich neue Massstäbe und gestalten die Zukunft von Rieter aktiv mit.»
Die Zukunft der Spinnerei ist aus Sicht von Rieter automatisiert, digital und intelligent. «Ziel ist es, den Wertschöpfungsprozess einer Spinnerei bis 2027 vollständig zu automatisieren», so Rieter. Damit würden Spinnereien Kosten senken können und die Rendite maximieren. pd
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