Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
Vor dem Hauptsitz von Schoch Vögtli in Oberohringen: Thomas Schoch, CEO und Inhaber Schoch Vögtli AG (l.) und Martin Lorenz, CEO Competec-Gruppe
Die Handelsgruppe Competec übernimmt 100 Prozent der Aktien der Schoch Vögtli AG. Alle Mitarbeitenden des Anbieters für den geschäftlichen Bedarf, der in Seuzach, Aarburg und Basel zuhause ist, werden übernommen.
Seuzach/Mägenwil «Wir freuen uns sehr, das Team von Schoch Vögtli in der Competec-Familie willkommen zu heissen. Die Kombination von Brack.ch Business mit den Stärken von Schoch Vögtli wird unserer Wachstumsstrategie im Angebot für Geschäftskunden zusätzliche Kraft geben.» So lässt sich Martin Lorenz, CEO der Competec-Gruppe, in der Mitteilung zitieren, mit welcher die Übernahme von Schock Vögtli durch Competec bekanntgegeben wird. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Die Firma Competec habe in den vergangenen Jahren bereits im eigenen Haus eine hohe Sortiments- und Vertriebskompetenz rund um Büro- und Geschäftsbedarf aufgebaut. Seit 2009 organisiert die Gruppe ihre Vertriebsaktivitäten an gewerbliche und institutionelle Endkunden in der eigenen Abteilung Brack.ch Business. Durch die Übernahme des Traditionsunternehmens Schoch Vögtli, dessen Geschichte bis ins Jahr 1882 zurückreicht, stärke Competec ihr Business-to-Business-Geschäft.
Competec übernimmt alle 90 Mitarbeitenden, wie es in der Mitteilung heisst. Für die Kunden der Schoch Vögtli AG bleiben alle Konditionen, Lieferbedingungen und Ansprechpartner bestehen. Auch wird Schoch Vögtli weiter wie bis anhin überwiegend mit der eigenen Flotte an Lieferfahrzeugen ausliefern. Competec will das Lager von Schoch Vögtli innerhalb der nächsten Monate ins Logistikzentrum Willisau integrieren. Thomas Schoch, CEO und Inhaber der Schoch Vögtli AG, gibt die Führung ab. Die Leitung von Schoch Vögtli im operativen Betrieb übernimmt in der Integrationsphase Markus Bossart, der heutige Leiter Sales der Schoch Vögtli AG. Thomas Schoch begleitet den Übergang in beratender Funktion und nimmt gleichzeitig Einsitz im Verwaltungsrat der Competec-Gruppe.
Der Konsolidierungsdruck in der Branche und die grossen anstehenden Investitionen haben Thomas Schoch zur frühzeitigen Nachfolgeregelung bewegt: «Für einen mittelgrossen Anbieter in einer Branche, die von globalen Grosskonzernen dominiert wird, wären die langfristigen Zukunftsaussichten anspruchsvoll und mit hohen Investitionen in Sortiment, Logistik und IT verbunden gewesen. Die Competec-Gruppe hat die Grösse und Kraft, sowohl den Mitarbeitenden als auch den Kunden der Schoch Vögtli AG eine langfristige Perspektive zu bieten und das Geschäft weiter auszubauen.» Competec sei, so Schoch, Wunschpartner für die Nachfolge. Gemeinsame Werte wie etwa die ausgeprägte Kundenorientierung würden die beiden schweizerischen und im Privatbesitz befindlichen Unternehmen verbinden.
Die Schoch Vögtli AG wurde 2005 durch Abspaltung aus der Büro Schoch AG in Winterthur gegründet und hat sich über die Jahre zu einem führenden Business-to-Business-Onlinehändler entwickelt. Im Jahr 2016 erfolgte der Zusammenschluss mit Vögtli Bürotechnik AG in Basel. Schoch Vögtli beliefert Unternehmen, die öffentliche Hand und Schulen in der gesamten Schweiz mit diversen Materialien für den Geschäftsbedarf. Sie beschäftigt 90 Mitarbeitende in Oberohringen bei Winterthur, Aarburg und Münchenstein.
Zur Competec-Gruppe gehören der Online-Händler Brack.ch, der Elektronik-Distributor Alltron, der Home-and-Living-Distributor Jamei, der Gesundheitsprodukte-Distributor Medidor, der Business-to-Business-Bürobedarfanbieter Schoch Vögtli, der Eigenmarken-Hersteller Furber, der Logistikdienstleister Competec Logistik und die unter Competec Service zusammengefassten zentralen Dienste. Die Gruppe ist der grösste Online-Anbieter der Schweiz für Privat-, Geschäfts- und Handelskunden, der von Grossverteilern unabhängig und komplett in Schweizer Hand ist. Die Gruppe umfasst 1094 Mitarbeitende (Stand Ende 2021) und hat 2021 einen Umsatz von rund 1,12 Milliarden Schweizer Franken erzielt. red
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