Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
In dieser Saison hat das 16-jährige Jungtalent Julia Kägi den Sprung von der zweiten Damen-Mannschaft ins Fanionteam (1. Liga) von Smash Winterthur geschafft. Ihr Ziel ist klar – sie möchte Stammspielerin werden. Nebenbei turnt die Winterthurerin in der Aktiv-Riege vom TV Seen.
Volleyball Schon in ihrer Kindheit konnte sich Julia Kägi für den Sport begeistern. «Ich spielte Fussball und turnte gerne.» Seit August 2014 spielt sie Volleyball und erhielt bereits 2017 mit 13 Jahren die regionale Talentcard von «swissolympic». 2018 kam eine Anfrage für das Talent-Team U15 von Aadorf, doch Julia Kägi sagte ab. Mit 16 Jahren gehört sie in der zweiten Mannschaft von Smash bereits zu den Teamstützen. «Ich möchte dort Leistungsträgerin sein und das 3. Liga-Team führen sowie Verantwortung übernehmen. Ziel ist der Aufstieg in die 2. Liga.»
Seit dieser Saison spielt Julia Kägi in beiden Mannschaften (Damen 1 und 2). «Ich möchte mich auch im Damen 1 beweisen und Stammspielerin werden.» Dafür trainiert sie wöchentlich vier Mal mit Smash und ein Mal mit dem Turnverein. «Sport ist für mich sehr wichtig. Volleyball ist ein Mannschafts-Sport ohne Körperkontakt – aber jede einzelne Spielerin muss liefern. Das gefällt mir.» Das Damen 1 hat bereits zwei Meisterschaftsspiele absolviert. Das erste Spiel ging knapp mit 2:3 Sätzen verloren, das zweite Spiel wurde mit 3:1 Sätzen siegreich gestaltet. Julia Kägi schaut auch auf eine sportgerechte Ernährung vor den Spielen. Beruflich absolviert sie eine Lehre als Geomatikerin. «Die Lehre dauert vier Jahre und den Beruf finde ich spannend. Ich bin im zweiten Lehrjahr.»
Gemäss Co-Präsidentin Ursula Staufer will der Verein sein Damen-Team mit Blick nach vorne etablieren. «Neben den vier Damen- und Herren-Mannschaften haben wir ein Mixed-Team und diverse Junioren- und Juniorinnen-Mannschaften. Wir möchten den Nachwuchs fördern und die Talente den Aktiv-Teams übergeben.» Der VC Smash Winterthur wurde 1967 als erster Volleyball-Club in der Eulachstadt gegründet. Stolz kann der Verein auf über 40 Jahre Geschichte zurückblicken, die so manchen Star am Schweizer Volleyballhimmel hervorgebracht hat. Ursula Staufer: «Auf dem Höhepunkt spielte Smash in der Nationalliga A um den Meistertitel mit.» So sind Stefan Kobel oder Patrick «Pädy» Heuscher, die 2004 in Athen an den Olympischen Spielen die Bronze-Medaille gewonnen haben, alte Bekannte beim Winterthurer Stadtclub.
Sport ist für die Mitglieder des VC Smash primär Freundschaft und sinnvolle Freizeitgestaltung. «Der VC Smash nimmt die soziale und gesellschaftliche Verantwortung wahr und wirkt dem kompromisslosen Leistungswettbewerb entgegen», sagt Ursula Staufer. Turniere, Trainingslager, Albanifest, Vereinsanlässe und Ausflüge gehören daher genauso zum Programm wie Match- und Trainingsdaten.
Robert Blaser
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