Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
«Der teuerste Abstimmungskampf in der Geschichte der Schweiz! Mit dieser Vorlage werden alle Firmen mit Sitz in der Schweiz unter Generalverdacht gestellt, ausbeuterisch, korrupt und menschenverachtend zu sein. Die Unternehmen müssten auch über jede ihrer Zulieferfirma bis ins kleinste Detail genau Bescheid wissen. Ein Ding der Unmöglichkeit. Sie würden mit Fluten von Klagen eingedeckt und müssten ihre Unschuld beweisen, was für einen Rechtsstaat unwürdig ist. Auch bei einem Freispruch führen die Verfahren zu hohen Kosten und Imageverlust. In Tat und Wahrheit sind Schweizer Unternehmungen im Ausland stets anständig und fair. Sie errichten Schulen und finanzieren ihren Angestellten Altersvorsorgepläne. Die Liste liesse sich beliebig verlängern. Sie schaffen vor Ort Arbeitsplätze, und die Armut hat sich in diesen Ländern stark verringert. Mit einem Rückzug von Schweizer Firmen wird das Feld frei für chinesische Unternehmen. Diese Initiative, lanciert von NGOs, ist ein Angriff auf die Wirtschaft. Deshalb stimme ich NEIN; das Gegenteil von den orangen ‹Made in China›-Fähnchen!»
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