Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
Rieter verkauft ihr Areal von 75000 Quadratmetern an den Immobilienkonzern Allreal.
Nun ist die Katze aus dem Sack: Rieter verkauft sein Areal in Töss an Allreal. Das Immobilienunternehmen
Städtebau Der Textilmaschinenhersteller Rieter baut sich im Stadtteil Töss einen modernen Hauptsitz. Auf einer Fläche von rund 38 000 Quadratmetern steht das Flaggschiff gleich neben der Autobahneinfahrt an bester Lage. Den restlichen Teil des ehemaligen Areals – rund 75 000 Quadratmeter – bot Rieter zum Verkauf. Nun ist ein Käufer gefunden, wie Rieter am Montag, 10. Juli, mitteilt. Für 96 Millionen Franken geht das Rieter-Areal an den Immobilienkonzern Allreal. Die Verträge würden in diesen Tagen beglaubigt. «Wir sind überzeugt, dass die Firma Allreal die ideale Eigentümerin ist, um das Areal gemeinsam mit der Stadt Winterthur weiterzuentwickeln», sagt Thomas Oetterli, CEO des Rieter-Konzerns. Was auf dem Areal entsteht, ist noch unklar. «In einem ersten Schritt werden wir im Dialog mit der Stadt Winterthur die Rahmenbedingungen für die künftige Entwicklung festlegen», sagt Reto Aregger, Leiter Kommunikation von Allreal.
Die Entwicklung brauche Zeit. Das Areal befindet sich in der Industriezone. Wohnen ist darin nicht zulässig. «Wir streben langfristig eine Mischung von Wohnen und Arbeiten an. Dafür wird es eine Umzonung des Areals brauchen», so Aregger.
Die bestehenden Mietverhältnisse werden von Allreal übernommen. Wie Aregger sagt, würden nicht vermietete Flächen in den nächsten Jahren saniert und sukzessive wieder vermietet. Bei der künftigen Entwicklung will Allreal zudem die Geschichte des Areals berücksichtigen und auf die Pionierzeit der Textilindustrie verweisen.
Bei der Stadt ist die Stellungnahme zum Verkauf noch zurückhaltend: «Der Stadtrat nimmt den vorangekündigten Verkauf des Areals zur Kenntnis. Wir gehen davon aus, dass sich Allreal nach der Eigentumsübertragung mit der Stadt betreffend der Entwicklung des Areals in Verbindung setzen wird. Gerne sind wir bereit, zusammen mit der neuen Besitzerin und den weiteren zuständigen Behörden die Rahmenbedingungen für die künftige Entwicklung des Gebietes festzulegen.»
Sandro Portmann
Lade Fotos..