Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
TV: «Interstellar» Der Science Fiction von Regiesseur Christopher Nolan aus dem Jahr 2014 ist in einer dystopischen Zukunft angesiedelt. Die Menschheit leidet an Nahrungsmangel, zugleich nehmen Umweltkatastrophen zu. Hoffnung verspricht ein Wurmloch, das in eine andere Galaxis führt, in der es bewohnbare Planeten geben soll. Die offiziell nicht mehr existierende NASA schickt darum ihren ehemaligen Piloten Frank Cooper (Matthew McConaughey) und ein Team von Wissenschaftlern mit einem Raumschiff los, um der Sache auf den Grund zu gehen. Die Mission erweist sich als schwerer als gedacht, denn das Team hat nicht nur mit unbe- kannten Umwelteinflüssen, sondern auch mit Zeitanomalien zu kämpfen. SB
«Interstellar», 28. 4., 20.15 Uhr auf Pro7.
STREAMING: «Transatlantic» Die neue Netflix-Serie spielt Anfang der 1940er Jahre während des 2. Weltkriegs. In Marseille gründet eine Gruppe junger Frauen und Männer unterschiedlicher Couleur ein Netzwerk, um vor den Nationalsozialisten geflohene Literatur- und Kunstschaffende aus dem besetzten Frankreich zu retten. Gemeinsam mit ihren berühmten Schützlingen beziehen sie eine Villa am Rande der Stadt, wo die drohende Lebensgefahr schnell zu unerwarteten Allianzen und intensiven Liebesbeziehungen führt. In der auf einer wahren Begebenheit beruhenden Story ist auch die Zürcher Schauspielerin Deleila Piasko mit von der Partie. Stark gespielt und spannend. SB «Transatlantic» läuft seit dem 7. April auf Netflix.
LESESTOFF: Benjamin von Stuckrad-Barre: «Noch wach?» Kritiker sind sich einig: Mit diesem Roman ist dem deutschen Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre (Bild: Stefan Schäfer)ein Schlüsselroman gelungen – die Rede ist von einem «Sittengemälde» unserer Zeit. Der Roman erzählt von Machstrukturen, dem Medienzirkus, Machtmissbrauch, Mut und menschlichen Abgründen. Die Geschichte, die Stuckrad-Barre hier literarisch brillant, humorvoll und kompromisslos erzählt, berührt Themen wie die Wahl Donald Trumps, den Missbrauchskandal um Filmproduzent Harvey Weinstein oder die Verbreitung der Me-Too-Bewegung. JS
Verlag Kiepenheuer & Witsch, 2023 ISBN: 978-3-462-00467-0
ALBUM: Emmanuel Pahud, Eric Le Sage: «Romances» Der Genfer Musiker Emmanuel Pahud (Bild) gilt als Teil der «ersten Garde der Flötisten». Seine musikalische Vielseitigkeit entspringt seinem künstlerischen Credo «sich wie ein Chamäleon den Farben der Musik oder den Vorstellungen des Komponisten anzupassen». In seinem neusten Album spielt Pahud zusammen mit Pianist Le Sage kurze Stücke von vier deutschen Komponisten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts: Von Robert Schumann und seiner Schwester Clara, sowie von Felix Mendelsohn und seiner Schwester Fanny. Eine phänomenale musikalische Entdeckungsreise. JS
Erhältlich digital und als CD. Erschienen bei Warner Classics.
Lade Fotos..