Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
Die Winterthurerin Alina Erb vertrat die Schweiz bei der WM in Asuncion grossartig. Bild: lRaniero Corbelletti
Zum ersten Mal in der Geschichte des Winterthurer Rollsport Clubs WRSC startete mit der 17-jährigen Alina Erb eine Rollkunstläuferin an einer Weltmeisterschaft.
Rollkunstlauf In Asuncion (Paraguay) fand kürzlich die Weltmeisterschaft im Rollkunstlauf statt. Alina Erb, Junioren-Schweizermeisterin und EM-Elfte, startete unter Anleitung ihrer Mutter und Trainerin Brigitte Erb in Pflicht, Kurzkür und Kür. In der Pflicht galt es für die Juniorinnen drei Figuren zu laufen.
Beim ersten Bogen, Gegenwende mit Gegendreier, lief es für die 17-Jährige nicht ganz optimal. Bereits bei der zweiten Figur, Schlangenbogen-Schlinge rückwärts, konnte sich Erb erheblich steigern, ebenso in der dritten Figur Doppeldreierparagraph rückwärts. Mit dem 11. Rang von 16 Teilnehmerinnen verbuchte Alina Erb als beste Schweizer Pflichtläuferin eine achtbare Leistung.
In der Kurzkür zu Musik «Stand by me» brillierte die talentierte Rollkunstläuferin auf der ganzen Ebene, präsentierte ein fehlerfreies Programm mit gelungenen Sprüngen, anspruchsvoller Schrittpassage und schnell und gut zentrierten schwierigen Pirouetten.
«Ich war aufgeregt, aber freute mich auch riesig, bei meiner ersten WM als einzig qualifizierte Schweizerin in der Kür unser Land vertreten zu dürfen. Ich wollte unbedingt in beiden Programmen die schwierige Hacken-Pirouette meistern, was mir auch gelang.» Alina Erb sicherte sich in der Kurzkür im starken 22-köpfigen Juniorinnen-Feld den ausgezeichneten zehnten Platz. In der Kür zu «Sound of silence» musste Erb gleich zu Beginn im Kombinationssprung beim Doppelrittberger einen Sturz hinnehmen. Im weiteren Kürprogramm zeigte Erb gute Sprünge, Schrittpassagen und variantenreiche Pirouetten und punktete insbesondere mit ihrer grossen künstlerischen Ausstrahlung. Gegen Ende des Programmes schlich sich noch ein Fehler bei einer Pirouette ein.
Alina Erb beendete den Kürwettkampf auf dem 13. Schlussrang und erkämpfte sich damit einen zweiten Startplatz für die Schweiz an der nächsten WM. Bernie Bernhard
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