Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
Arnold Böcklin (1827–1901), Campagna, 1844, Öl auf Papier auf Holz. Bild: SKKG
Winterthur Die Unabhängige Kommission der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) zur Klärung von NS-verfolgungsbedingten Ansprüchen hat ein Verfahren zum Gemälde «Campagna» von Arnold Böcklin eröffnet. «Es liegen konkrete Anhaltspunkte vor, dass das Werk früher zur Sammlung von Wilhelm Freund (1915 – 1963) aus Wien gehörte», wie die Stiftung in einer Medienmitteilung schreibt. Wilhelm Freund wurde vom NS-Regime als Jude verfolgt und floh aus Österreich nach England. Das Gemälde aus dem Jahr 1844 befindet sich seit 1998 in der Sammlung der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte. Die Unabhängige Kommission der SKKG prüfe nun, ob es sich um Raubkunst handle und entwickle gegebenenfalls eine gerechte und faire Lösung.
Im Frühjahr 2023 hat der Stiftungsrat der SKKG die Unabhängige Kommission SKKG eingesetzt. Diese soll klären, ob ein Kulturgut der Stiftung zwischen 1933 und 1945 NS-verfolgungsbedingt entzogen wurde und allenfalls eine gerechte und faire Lösung entwickeln. pd/spo
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