Goldjungs
Cyrill Koller und Ian Hofer holen an der Berufsweltmeisterschaft die Goldmedaille.
FCW-Präsident Mike Keller
Dass die Winterthurer Bevölkerung das Schützenwiesen-Ausbauprojekt gutheissen würde, war zu erwarten, dass das Bauvorhaben aber gleich mit gut 75 Prozent Ja durchgewunken wird, überraschte und begeisterte auch FCW-Präsident Mike Keller.
Das Abstimmungsresultat setzt einen Meilenstein für die Zukunft des Winterthurer Spitzen-, Nachwuchs- und Frauenfussballs, haben Sie am Sonntag eine Champagnerflasche geöffnet?
Mike Keller: Vertreter des Clubs und der Stadt waren im Clubhaus versammelt und haben mit
Spannung auf das unerwartete Resultat gewartet und dann mit voller Dankbarkeit und Freude
angestossen.
Das eine ist die Bedeutung für die Zukunft, das andere das tolle Gefühl, dass 75 Prozent der Bevölkerung hinter dem FCW steht bzw. Ihr sehr viel richtig macht?
Ja, das war wirklich ein schönes Zeichen der Winterthurer Bevölkerung nicht nur für den
FCW, sondern auch für die ganze Stadt und Region und hat hoffentlich auch eine positive Signalwirkung für weitere Investitionen in den attraktiven Sportstandort Winterthur. Für
uns als FCW war es eine Bestätigung, dass wir mit unserer über 20-jährigen Aufbauarbeit und
Philosophie auf dem richtigen Weg sind und motiviert uns gleichzeitig, diesen konsequent
weiter zu verfolgen.
Die Schützi wird bis 2029 zur Grossbaustelle, ändert dies etwas an der sportlichen Ausrichtung?
Wir bleiben ambitioniert und verfolgen gleichzeitig unseren Weg der nachhaltigen sportlichen, finanziellen und organisatorischen Weiterentwicklung des Clubs unabhängig von der
Ligazugehörigkeit und machen das Beste aus den Rahmenbedingungen, die uns vorliegen.
Interview: George Stutz
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