Stefan Fritschi
duelliert sich gegen Kaspar Bopp um das Amt des Stadtpräsidenten.
Interview mit der Frei AquaService AG
Im Winter drehen viele Menschen in Winterthur und der Region Zürich die Heizungen hoch, kontrollieren Fenster und Türen - aber kaum jemand denkt an den Warmwasserboiler. Genau dort versteckt sich allerdings oft ein Energiefresser: Kalk.
Wie kann Kalk im Boiler überhaupt die Heizkosten erhöhen?
Frei AquaService: Sobald hartes Wasser erhitzt wird, lagert sich Kalk ab - zuerst im Boiler, dann an Heizstäben und Wärmetauschern. Diese Kalkschicht wirkt wie eine Isolierung. Die Heizung muss also zuerst den Kalk aufwärmen, bevor die Wärme im Wasser ankommt. Die Folge: längere Laufzeiten, höherer Energieverbrauch und auf Dauer eine spürbar höhere Rechnung, besonders in den Wintermonaten.
Merkt ein normaler Haushalt das wirklich - oder ist das eher ein theoretisches Problem?
Frei AquaService: Das ist sehr konkret. Ein typischer Haushalt, der pro Jahr vielleicht 1'500 bis 2'000 CHF für Heizung und Warmwasser ausgibt, kann durch einen stark verkalkten Boiler schnell ein paar Hundert Franken pro Jahr „verheizen“. Man sieht den Kalk im Boiler zwar nicht, aber man spürt ihn: Das Wasser braucht länger, bis es warm ist, die Menge warmes Wasser nimmt ab, und trotzdem steigen die Energiekosten.
Wie sieht die Situation in Winterthur und der Region Zürich punkto Kalk aus?
Frei AquaService: Das Wasser in Winterthur ist ziemlich hart und bringt von Natur aus viel Kalk mit. Auch im Zürcher Umland gibt es viele Gemeinden mit erhöhten Härtegraden. Für den Alltag bedeutet das: Mehr Ablagerungen im Boiler, in Leitungen, an Armaturen und Geräten. In solchen Regionen ist das Thema Entkalkungsanlage besonders spannend, weil man damit die Ursache an der Wurzel packt.
Woran erkennt man, dass der eigene Boiler zum Energiefresser geworden ist?
Frei AquaService: Typische Warnsignale sind:
- Warmwasser steht weniger lang zur Verfügung als früher
- Es dauert auffällig lange, bis warmes Wasser kommt
- Der Boiler oder die Wärmepumpe läuft sehr häufig oder macht ungewöhnliche Geräusche
- Die Energierechnung steigt, obwohl sich das Verhalten im Haushalt kaum verändert hat
Wenn ein Fachbetrieb den Boiler öffnet, sieht man es sofort: Heizstäbe und Kesselboden sind dann von einer dicken Kalkschicht überzogen.
Warum ist dieses Thema ausgerechnet im Winter so wichtig?
Frei AquaService: Im Winter kommt alles zusammen: Das einströmende Wasser ist kälter, man duscht tendenziell länger und wärmer, und die Heizung läuft sowieso auf Hochtouren. Wenn der Boiler dann innen mit Kalk zugeschmiert ist, braucht das System deutlich mehr Energie, um die gleiche Menge Warmwasser bereitzustellen. Der Effekt ist ganzjährig da - aber im Winter macht er sich in der Rechnung am stärksten bemerkbar.
Was sollte bei einem „Wintercheck“ fürs Haus neben der Heizung unbedingt auf die Liste?
Frei AquaService: Neben dem Entlüften der Heizkörper und dem Prüfen der Thermostate empfehlen wir drei Punkte:
Boiler kontrollieren lassen:
Beim nächsten Service gezielt nach dem Zustand des Boilers fragen. Je nach Alter und Verkalkung lohnt sich eine professionelle Entkalkung oder eine Sanierung.
Wasserhärte klären:
Wer nicht weiss, wie hart sein Wasser ist, kann sich bei der Gemeinde informieren oder eine Analyse machen lassen. Das ist die Basis, um über eine Entkalkungsanlage zu entscheiden.
Prävention planen:
Besser jetzt handeln, als später mit einem ineffizienten oder defekten Boiler dazustehen. Kalk frisst Energie und verkürzt die Lebensdauer von Geräten.
Frei AquaService: Sobald das Wasser deutlich im härteren Bereich liegt und ein gewisser Warmwasserbedarf vorhanden ist - beispielsweise ein Einfamilienhaus mit mehreren Personen oder eine Liegenschaft mit mehreren Wohnungen -, lohnt sich eine genauere Betrachtung.
Eine Entkalkungsanlage schützt nicht nur den Boiler, sondern auch Leitungen, Armaturen, Haushaltsgeräte und teilweise sogar die Heizung. In Regionen wie Winterthur kann sich die Investition durch tiefere Energie- und Unterhaltskosten relativ schnell amortisieren.
Ein weiterer Punkt: Bis Ende 2027 können Eigentümer Ersatzinvestitionen in bestehende Haustechnik, wie den Austausch oder die Modernisierung einer Entkalkungsanlage – noch als werterhaltende Massnahme steuerlich geltend machen. Mit der Abschaffung des Eigenmietwertes ab 2028 fällt dieses Fenster weitgehend weg, weshalb sich eine frühzeitige Planung und Umsetzung doppelt bezahlt macht.
Einige Menschen machen sich Sorgen wegen Salz und Umwelt. Wie sehen moderne Anlagen heute aus?
Frei AquaService: Moderne Entkalkungsanlagen arbeiten sehr effizient. Die Regeneration mit Salz wird bedarfsgerecht gesteuert, damit weder unnötig Wasser noch unnötig Salz verbraucht wird. Auf der anderen Seite verlängert der Schutz vor Kalk die Lebensdauer von Boiler, Wärmepumpen und anderen Komponenten und verbessert die Energieeffizienz. In der Gesamtrechnung ist das für Umwelt und Portemonnaie in der Regel deutlich im Plus.
Die Frei AquaService AG gilt als eine der führenden Firmen für Entkalkungsanlagen in der Schweiz. Welche Rolle übernehmen Sie in der Region Zürich-Winterthur?
Frei AquaService: Wir sind seit vielen Jahren auf Wasseraufbereitung spezialisiert und in der ganzen Schweiz unterwegs, mit einem starken Fokus auf die Region Zürich-Winterthur. Unsere Aufgabe ist es, Hausbesitzerinnen, Verwaltungen und Gewerbebetriebe zu begleiten - von der Analyse der Wasserhärte über die Planung der passenden Entkalkungsanlage bis hin zur Installation und zum langfristigen Service.Gerade im Winter zeigt sich der Nutzen sehr deutlich: Wer sein Wasser im Griff hat, schützt seine Investitionen im Heizungs- und Sanitärbereich und reduziert gleichzeitig den Energieverbrauch.
Zum Schluss: Drei konkrete Schritte, die Leserinnen und Leser jetzt angehen können?
Frei AquaService:
Wasserhärte prüfen:
Kurz abklären, wie hart das Wasser im eigenen Gebäude ist - das ist mit wenig Aufwand möglich.
Boilerzustand beurteilen lassen:
Beim nächsten Service gezielt nach Kalkablagerungen fragen und Optionen wie Entkalkung oder Ersatz besprechen.
Beratung zu einer Entkalkungsanlage einholen:
Eine seriöse Beratung zeigt schnell, ob sich eine Anlage im konkreten Fall lohnt - gerade in Winterthur und der Region Zürich ist das oft der Fall.
So wird aus einem unscheinbaren Gerät im Keller plötzlich ein echter Hebel, um gut durch den Winter zu kommen - mit kalkfreiem Wasser, einem effizienteren Boiler und tieferen Heizkosten.
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